Software ist kein Möbelstück
Einen Schreibtisch, den du einmal kaufst, steht zwanzig Jahre lang im Büro und tut seinen Dienst. Software funktioniert anders. Sie ist kein fertiges Produkt, das man ins Regal stellt – sie ist eher wie ein lebendiger Organismus, der sich ständig an eine sich verändernde Welt anpassen muss.
Betriebssysteme, Sicherheitsstandards, gesetzliche Vorschriften, Datenschutzregeln – all das ändert sich laufend. Eine Software, die sich nicht mitentwickelt, wird über kurz oder lang unsicher, langsam oder schlicht nicht mehr lauffähig.
Warum müssen alte Komponenten weg?
Stell dir vor, deine Buchhaltungssoftware läuft auf einem Betriebssystem, das seit Jahren keine Sicherheitsupdates mehr erhält. Die Technik darunter ist veraltet – und damit ein Einfallstor für Angriffe oder Datenverlust.
Genau das passiert mit veralteten Software-Komponenten. Sie sind:
- Sicherheitsrisiken, weil bekannte Schwachstellen nicht mehr behoben werden
Leistungsbremsen, weil sie nicht für moderne Hardware und Prozesse ausgelegt sind
Sackgassen, weil neue Funktionen darauf nicht mehr aufgebaut werden können
Wenn wir eine alte Komponente durch eine neue ersetzen, ist das kein Selbstzweck. Es ist vergleichbar damit, marode Wasserleitungen in einem Gebäude zu erneuern – der Aufwand ist spürbar, aber das Ergebnis ist ein sichereres und zuverlässigeres Fundament für alles, was darauf aufbaut.
Wer bezahlt was – und warum?
Hier entsteht häufig Verwirrung, und das ist verständlich. Deshalb möchten wir es klar aufschlüsseln:
Wir übernehmen die Kosten für die Entwicklung der neuen Software (in den Kernmodulen, die in der Wartung vereinbart wurden). Das bedeutet: Programmierung, Tests, Qualitätssicherung und Bereitstellung der neuen Lösung liegen vollständig in unserem Verantwortungsbereich und auf unsere Kosten. Du erhältst eine modernisierte, verbesserte Software – ohne dafür eine Entwicklungsrechnung zu sehen.
Was wir nicht übernehmen können, sind Anpassungen auf deiner Seite. Jedes Unternehmen arbeitet etwas anders: andere Prozesse, andere interne Systeme, andere Abläufe. Wenn eine neue Software-Komponente eingeführt wird, musst du prüfen, wie diese in deinen Alltag integriert wird – welche deiner Mitarbeiter geschult werden müssen, ob eigene Schnittstellen angepasst werden müssen, oder welche internen Abläufe sich ändern. Das kann niemand außer dir selbst beurteilen oder erledigen.
Warum erfahre ich davon oft zu spät?
Solche Umstellungen kündigen wir so früh wie möglich an – typischerweise Monate im Voraus. Das geschieht bewusst, damit du Zeit hast, dich vorzubereiten.
Wenn eine Ankündigung in einer E-Mail untergegangen ist oder deren Bedeutung nicht sofort klar war, ist das kein Versäumnis deinerseits – es zeigt uns, dass wir als Anbieter noch verständlicher kommunizieren müssen. Sprich uns in solchen Fällen direkt an. Wir erklären dir gerne:
- Was sich konkret ändert – und was gleich bleibt
Welche Verbesserungen die neue Lösung für dich mit sich bringt
Was du konkret tun musst – und bis wann
Ob und welche Kosten auf dich zukommen
Kurzgefasst
Frage | Antwort |
Warum die Umstellung? | Sicherheit, Leistung und Zukunftsfähigkeit |
Wer entwickelt die neue Software? | Wir – auf unsere Kosten |
Was muss der Kunde tun? | Die neue Lösung in eigene Prozesse einbinden |
Was tun bei Unklarheiten? | Uns direkt ansprechen – wir helfen gerne |
Wir verstehen, dass Veränderungen Aufwand bedeuten. Unser Ziel ist es, diesen Aufwand so gering wie möglich zu halten – und dich dabei nicht allein zu lassen.
Kontaktiere uns
Solltest du Fragen, Wünsche oder Anregungen haben, kannst du uns gerne eine E-Mail an welcome@celanio.com senden.
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